|
Erinnerungen an Dortmund-Oespel |
 |
| |
Aus der Jugendzeit |
Hallo, und guten Tage Herr Honings,
ich nehme Bezug auf die gerade mit Ihnen geführte fernmündliche
Unterredung, und
übersende Ihnen ein paar meiner Bilder und Informationen zu Dortmund
Oespel. |
| |
Ich wohnte damals in Oespel, Auf dem Gelände des
Luftschachts, Oespeler Str. 89
von 1946 bis im Jahr 1956. Ging dort vom 01. April 1950 bis 31. März
1953 in die
damals noch halbzerbommten Volksschule, Auf der Linnert. Unsere
Klassenlehrerin war
Fräulein Risse. Meine Großeltern wohnten damals Auf der Linnert 9,
50 m gegenüber der Schule
Auf Wunsch meiner Großeltern mußte ich ab dann in die katholische
nach Dortmund Kley
von 1953 - 1956. Zur Kommunion ging ich in die Kirche ebenfalls in
Dortmund Kley.
am 12. April 1953. Das Foto entstand auf dem Gelände des
Luftschachts, zusammen mit
meinen Eltern Stiel, Großmutter Wahl, meinen Eltern, einem Bruder
meines Vaters und einem
Bruder meines Großvaters, und drei Nachbarn. Sollten die Namen für
Ihre Bildbeschreibungen
interessant sein kann ich Ihnen diese auch noch schicken.
Das Schulfoto entstand auf dem Schulhof vor und auf dem
Springbrunnen
Ein paar Namen kenne ich auch noch. Mein Großvater arbeitete dmals
noch als "Helfer" auf
dem Bauernhof Mittelschulte. Im Herbst zur Apfelernte fuhren wir
beide dann mit einer
pferdegezogen Erdkarre nach Witten Annen zur Apfelmosterei. Es
dauerte einen ganzen Tag.
Die Bilder können Sie selbstverständlich mit der Quellenangabe
veröffentlichen
Ansonsten erstmals Grüsse aus Unna
Egon Artur Max Stiel |
| |
|
 |
Kommunion von Egon
Artur Max Stiel |
| |
|
 |
 |
|
Volksschule "Auf der Linnert" Klassenbild 1950 |
Egon Artur Max Stiel mit seinen Eltern |
|
Der erste Junge links bin ich. Der mit den 6 Jackenknöpfen. Zwei
Jungen daneben, 2 Knöpfe war Jürgen Wartmann, vor 2 Jahren an
Lungenkrebs gestorben ist. Er war mal Eigentümer der Eisfirma ARTIC.
Mietete vor 8 Jahren eine Halle von mir mit Tiefkühlkost der Firma
Butterblom. |
Das Bild mit meinen
Eltern Maximilian und Elfriede Stiel einer geborenen Wahl entstand
in unserem Garten in Richtung Zechenturm auf dem Gelände der
Oespeler Str. 89 |
Bei der Sichtung meiner Bilder hoffe ich noch ein paar Bilder zu
finden. .
Dahinter zwischen unserem Garten und dem Zechenturm war noch ein
Bombenloch mit Sicht zu einer Sohle. Muss im Dezember 1944
entstanden sein, als die Amerikaner statt Witten zu Bombadieren
Oespel trafen. Mein Vater hat mit Nachbarn und Bergleuten diesen
Trichter zugeschüttet. An sich hatten wir wohl den größten
Spielplatz von Dortmund. Desweiteren ja auch unsere Schule, Auf der
Linnert 6. Für mich damals ein grausen,
durch das halb zerbombte Klassenzimmer im 1. Stock zu gelangen. In
unserem Haus wohnten noch zwei weitere Familien. Familie Hellmanzik
und Familie Miska, beide Väter und ihre Söhne waren auf der Zeche,
Borussiastrasse. Auch mein Onkel Arhur Wahl verheiratet mit
Hildegard Glauer, Sonnenwendstr. 38
|