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Aus grauer Vorzeit |
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Marten
und Oespel können heute für sich in Anspruch nehmen, daß sich an der Grenze
ihrer Gemarkungen die bisher älteste, nachweisbare Siedlung im Stadtgebiet
Dortmund befand. Im Jahre 1949 hatte ein Bauer, beim Pflügen auf einem Feld,
eine Urne entdeckt. Mitte der Fünfziger Jahre wurden vier weitere Urnengräber
gefunden. Es ist also anzunehmen, daß hier ein frühgeschichtlicher Friedhof
gelegen haben muß. Über Ausdehnung und Alter waren keine Kenntnisse vorhanden.
Bei weiteren Grabungen am 1.3.1991 fand man weitere Überreste von Urnengräbern.
Auf einer Fläche von 2000 m² wurden insgesamt 28 Hügelgräber entdeckt, die
Verbrennungsreste in Urnen aufwiesen. Die in Oespel gefundenen Gräber stammen
aus der Zeit von etwa 1500 bis 800 v. Chr., also aus dem Ende der Bronzezeit. |
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Es kann
nicht gesagt werden, wo sich die zu diesem Friedhof
gehörige Siedlung befunden hat und wer die Bewohner
waren. Die ungewöhnliche Größe der Gräber deutet auf
eine besondere Stellung dieses Friedhofs hin. Bei den
Grabbeilagen wurde eine kleine Kugel aus Eisenblech
gefunden. Es handelt sich um den ältesten Eisenfund im
Ruhrgebiet. Man nimmt an, dass die Kugel über den
Hellweg in diese Gegend gekommen ist, da die
Eisengewinnung hier noch unbekannt war. |
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